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Zuletzt aktualisiert am: 10.12.2018

Faszientraining

Das Faszientraining ist eine von vielen unterschätzte Möglichkeit, den eigenen Körper fit und beweglich zu halten und sogar gezielt Beschwerden lindern zu können. Denn unsere Faszien, als Haut der Muskulatur, durchziehen den gesamten menschlichen Körper.

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Sind diese Faszien verklebt, können sich vielseitige Beschwerden einstellen, welche sich allerdings sehr leicht vermeiden lassen, wenn man weiß, wie man das Training der Faszien richtig durchführt. In den meisten Fällen kommt es bei verklebten und verhärteten Faszien zu Schmerzen im betroffenen Bereich. Jedoch können die Beschwerden auch um einiges vielfältiger ausfallen. Denn auch Gelenkschmerzen, Bewegungseinschränkungen und sogar die allseits unbeliebte Orangenhaut können die Folge von Verklebungen im Bereich der Muskelfaszien sein.

Faszientraining

Ein regelmäßiges Faszientraining erhöht die positiven Ergebnisse.

Das ist im Alltag natürlich sehr störend und kann besonders für Sportler sehr unangenehm sein. Daher gilt es, diese Beschwerden frühzeitig zu erkennen und so schnell wie möglich eine passende Behandlung einzuleiten. Geschieht dies nicht, werden sich die Beschwerden unweigerlich verschlimmern.

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Das Faszientraining bietet verschiedenste Möglichkeiten, mit oder ohne Hilfsmittel, um die besagten Verklebungen und Verhärtungen zu lösen und dadurch auch die Beschwerden zu beiseitigen. Wenn die Beschwerden weniger ausgeprägt sind, kann man diese auch gut alleine in den Griff bekommen. Wie Du dass realisieren kannst, möchten wir dir im folgenden Beitrag erklären.

Vor dem Training mit der Faszienrolle immer warm machen!

Solltest Du unter starken und wiederkehrenden Symptomen leiden, raten wir dir allerdings dazu, diese vor einer möglichen Behandlung durch einen Arzt abklären zu lassen. Denn nur so bekommst Du eine 100%ige Sicherheit, dass deinen Beschwerden auch wirklich Probleme mit den Faszien zugrunde liegen. Dann kann von Arzt auch eine passende Therapie eingeleitet werden. Wenn Du möchtest, kannst Du auch unter Absprache mit dem behandelnden Arzt Faszientraining als unterstützende Maßnahme einsetzten.

Welche Möglichkeiten für das Faszientraining gibt es?

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, um ein wirkungsvolles Faszientraining zu realisieren. Grundlegend können wir zwischen dem Faszientraining mit und ohne Hilfsmittel unterscheiden. Dabei haben beide Möglichkeiten ihre Vor- und Nachteile und können gegebenenfalls auch miteinander kombiniert werden.

Möglichkeiten für das Faszientraining

  • Faszientraining mit oder ohne Hilfsmittel
  • Dehnübungen (Qi Gong, Thai Chi, Yoga)
  • Hilfsmittel wie die Faszienrolle oder der Faszienball

Das Training der Faszien ohne Hilfsmittel geschieht meist durch langsame und sanfte Dehnübungen. Hier sind beliebte Sportarten wie Qi Gong, Thai Chi oder Yoga eine perfekte Möglichkeit, positiv auf die Faszien einzuwirken. Die Wirkung wird hier durch eine starke Durchblutungsförderung ausgelöst. Dadurch werden vermehrt Nährstoffe in den Muskel transportiert und unbrauchbare Abbauprodukte können leichter Abtransportiert werden. So lösen sich nach und nach die Verklebungen innerhalb der Faszien und die Beschwerden lassen nach.


Genauso wirkt auch das Training der Faszien mit Hilfsmitteln. Der Unterschied liegt darin, dass die Durchblutungsförderung hier durch intensiven Druck ausgelöst wird und nicht durch einen Dehnreiz. Der Vorteil liegt darin, dass Du mit Hilfsmitteln, wie zum Beispiel der beliebten Faszienrolle oder den Faszienbällen, um einiges präziser arbeiten kannst. Dadurch ist es möglich, gezielt einzelne Schmerzpunkte und Verklebungen zu aufzulösen.

 

Wie oft sollte man seine Faszien trainieren?

Wie oft Du deine Faszien trainierst, solltest Du immer von deinen individuellen Empfindungen abhängig machen. Wenn Du merkst, dass dein Körper ein tägliches Faszientraining nicht verträgt, solltest Du es natürlich auch nicht jeden tag durchführen.

Training der Faszien wirkt auf vielfältige Weise:

  1. Durchblutungsförderung
  2. Abtransport von Abbauprodukten
  3. Vermehrter Transport von Nährstoffen in die Muskulatur
  4. Detonisierung (Muskelentspannung)
  5. Lösen von Verklebungen
  6. Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens
  7. Verbesserung der Mobilität

Grundlegend ist es aber durchaus möglich, die Faszien täglich zu trainieren, solange Du dich dabei gut fühlst. Ein Richtwert, nach dem sich jeder Einsteiger richten kann, besagt, dass ein Training der Faszien jeden zweiten tag durchgeführt werden sollte. Wenn Du ein tägliches Faszientraining gut verträgst, kannst Du dieses natürlich auch bedenkenlos täglich durchführen.

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Seltener als alle zwei Tage solltest Du allerdings nicht trainieren, wenn Du in vollem Umfang von der Wirkung des Faszientrainings profitieren möchtest. Grundlegend ist es immer sinnvoll, dass Faszientraining als festen Bestandteil deines Alltags anzusehen. Als Sportler wäre es zum Beispiel sinnvoll, vor jeder Trainingseinheit auch ein Training der Faszien auszuführen.

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Tipps und Tricks für das Faszientraining

Der wichtigste Tipp, den wir jedem mit auf den Weg geben möchten lautet: Achte auf Kontinuität! Denn nur wenn Du dein Faszientraining regelmäßig durchführst, kannst Du Verklebungen und Verhärtungen deiner Faszien auch langfristig vermieden. Denn diese können schon in relativ kurzen Zeiträumen entstehen. Dass bedeutet, wenn Du dein Training über mehrere Wochen aussetzt, kann es durchaus passieren, dass deine Beschwerden zurückkehren.

Warm Up vor dem Faszienrolle Training:

  • Achte auf Kontinuität in deinem Faszientraining
  • Beschränke dich nicht nur auf eine Art des Faszientrainings
  • Probiere immer wieder neue Möglichkeiten aus

Weiterhin ist es sinnvoll, sich nicht nur auf eine Art des Faszientrainings zu beschränken. Denn welches Faszientraining für dich am wirkungsvollsten ist, wirst Du nur herausfinden, wenn Du die verschiedenen Möglichkeiten auch für dich getestet hast.

Daher raten wir dir, mit der Zeit alle möglichen Varianten des Faszientrainings zu testen. So kannst Du dich am ende für das Training entscheiden, welches für dich am wirkungsvollsten ist. Dabei ist es auch durchaus sinnvoll, Übungen ohne Hilfsmittel und Übungen mit Hilfsmitteln miteinander zu kombinieren. So kannst Du die Wirkung des Faszientrainings in vollem Ausmaß ausschöpfen.

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